Implantologie

 

Besonderheiten - Vor & Nachteile von Implantaten

 

Vorteile:

- verbesserte Kaukraft

- verbessertes Sprechen /  Phonetik

- verringerter, oft vollständig aufgehaltener Knochenabbau

- verbesserter Halt der Prothese

- verringerter Druck auf die Schleimhaut

- Verbesserung der Ästhetik und Lebensqualität

- kein Beschleifen der Nachbarzähne notwendig - Schonen des          Restzahnbestandes

- ermöglichen festen Prothesenhalt

- Stabilisierung Totaler Prothesen

- schützen vor Knochenabbau

- bilden mit dem Knochen einen sicheren Verbund (Osseointegration)

- gelten als sicherer und dauerhafter Zahnersatz

 

Nachteile:

- Implantatlockerung / Verlust

- kostenintensiv à Chirurgie (Privatleistung)

- operativer Eingriff - meist örtliche Betäubung

- eventuelle Nervenverletzung

 

Ablauf einer Implantation

 

Eine zahnärztliche Implantation wird bei örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt und verläuft schmerzfrei. An der geplanten Stelle wir die Schleimhaut zur Seite gelegt und das Implantatbett stufenweise nach individuell festgelegter Länge und Durchmesser aufbereitet. Nach dem Einbringen wird das Zahnfleisch wieder vernäht. Bei guter Nachsorge (Kühle Umschläge, Medikamente) lassen sich Komplikationen (Schwellungen usw.) weitehend verhindern. Nach zehn Tagen ist die Wundheilung meist abgeschlossen, eine unbelastete Einheilphase, abhängig von der Knochenqualität, schließt sich an. Diese beträgt durchschnittlich 2-3 Monate im Unterkiefer und 5-6 Monate im Oberkiefer, da die Knochendichte von Unter- und Oberkiefer unterschiedlich ist.

Für diese Übergangszeit wird ein provisorischer Zahnersatz eingesetzt. in Ausnahmefällen kann das Implantat auch schon früher belastet werden. Dies ist jedoch abhängig von der Knochenqualität und dem geplanten Zahnersatz.